Unsere Anlagestrategien im Detail
Der deutsche Aktienmarkt bietet trotz seiner globalen Sichtbarkeit zahlreiche Bewertungsopportunitäten, die institutionellen Anlegern ohne tiefgehende Sektorkenntnis verborgen bleiben. PFP Advisory GmbH hat in den vergangenen Jahren ein umfassendes Methodenrepertoire entwickelt, das sowohl bewährte fundamentale Ansätze als auch quantitative Ergänzungsmodelle umfasst. Unsere Strategien sind keine starren Konzepte, sondern werden kontinuierlich an veränderte Marktbedingungen und Mandantenanforderungen angepasst. Auf den folgenden Seiten stellen wir die wichtigsten Bausteine unserer Investmentarbeit vor.
Wir verwenden ein Multi-Methoden-Bewertungsmodell, das Discounted-Cashflow-Analysen, EV/EBITDA-Vergleiche und historische Kurs-Buch-Verhältnisse kombiniert. Ziel ist eine robuste innere Wertschätzung, die über einzelne Konjunkturphasen hinaus Bestand hat.
Ein stabiler Free Cashflow und eine solide Bilanzstruktur sind für uns zentrale Auswahlkriterien jedes Investmentcandidaten. Wir analysieren Verschuldungsquoten, Working-Capital-Effizienz und Kapitalrenditen über mehrere Geschäftsjahre hinweg.
Neben den Zahlen bewerten wir systematisch die Qualität des Managements, die Glaubwürdigkeit von Unternehmenszielen und die Corporate-Governance-Strukturen. Gespräche mit Unternehmensvertretern und die Analyse von Kapitalallokationsentscheidungen sind fester Bestandteil unseres Research-Prozesses.
Wir untersuchen die strukturellen Wettbewerbsvorteile eines Unternehmens und deren Dauerhaftigkeit – von Preissetzungsmacht bis hin zu Netzwerkeffekten und Switching Costs. Nur Unternehmen mit nachhaltigen Schutzgräben erhalten in unserer Analyse eine Premium-Bewertung.
Wir empfehlen konzentrierte Portfolios mit 15 bis 30 Positionen, bei denen jede Anlageentscheidung mit hoher Überzeugung getroffen wird. Diese Struktur ermöglicht echtes Alpha-Potenzial, erfordert aber diszipliniertes Positionsmanagement.
Für jede Portfolioposition definieren wir explizite Bull-, Base- und Bear-Case-Szenarien mit Eintrittswahrscheinlichkeiten und Kurszielen. Diese Methodik erlaubt eine differenzierte Abwägung von Chancen und Risiken auf Einzeltitelebene.
Auf Basis makroökonomischer Indikatoren und Bewertungsrelativitäten steuern wir die sektorale Gewichtung aktiv. Dabei nutzen wir eigene Modelle zur Identifikation von Rotationssignalen zwischen zyklischen und defensiven Sektoren.